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     FlorianS antwortete vor 3 Tagen, 16 Stunden 10 Teilnehmer · 42 Beiträge
  • ingo.x

    Teilnehmer
    14. Juli 2020 um 13:25

    Phil: Soll ich Dir diese Fragen beantworten? Nicht wirklich……

  • Noscetempus

    Teilnehmer
    14. Juli 2020 um 13:40

    @philosophin: Du schreibst – “Das war ihr Potential als die Missionare auf Reisen gingen. Sie konnten die alten Volksbräuche integrieren” .

    Der letzte Satz lässt meine Stirn gewaltig runzeln. Die Heiden wurden zum neuen christlichen Glauben gezwungen. Ich sehe da keine freie Integration, ausser Du meinst, dass die Christenheit heidnische Bräuche übernommen hat. Da gebe ich Dir wiederum recht. Dies war aber ganz sicher nicht im Sinne Jesu, sofern dieser wirklich existierte, wie uns die Bibel kundtut.

  • philosophin

    Teilnehmer
    14. Juli 2020 um 13:40

    @Noscetempus, ich habe an kener Stelle behauptet, dass Muslime die sich in der Moschee versammeln alle fundemantalistisch sind. Wenn sie tatsächlich richtig abdriften ins Fundamentalistische, dann sind sie nicht mehr in der Moschee mit ihren Brüdern und Vätern , dann haben sie ihre eigenen Gurus und sind nicht mehr erreichbar für Väter, Brüder, Imame..

    Wer geht in die Moschee? Ich sehe da Männer überwiegend. Ich weiß, für gewöhnlich beten Männer und Frauen nicht zusammen. Wer profitiert vom Islam – Männer? Das war die Richtung, die ich meinte.

    Der Islam ist ja außerdem nicht einfach Religion, sondern auch Staats- und Rechtslehre.

    Eine Religion kann wie jede Ideologie oder Idee dann viele Menschen hinter sich vereinen, wenn sie einfach ist, in sich schlüssig nicht zuviel verlangt von dem der ihr folgt und ausreichend vage bleibt, so dass sich jeder hineindenken kann was er will. Das erfüllt der Islam.

    Gepaart mit der rückständig patriarchalischen Sozialstruktur in den sehr stark religiösen Gebieten heute, können natürlich die entsprechenden Strukturen durchgesetzt werden Kopftuch, Scharia usw. . So war das gemeint. In einem solchen Klima haben es liberale Muslime schwer. Erst recht wenn sie in türkischen Communities leben , weil dort die Religionsausübung von der Türkei aus gesteuert wird formal und inhaltlich. Und dann kommt der Druck der Gruppe dazu.

    So scheint mir das Ganze jedenfalls zu sein, nachdem was ich hier sehe, erlebe und von anderen höre. Aber ich kann mich auch darin irren.

    Schönen Tag phil

    • Dieser Beitrag wurde vor 1 Monat von  philosophin bearbeitet.
  • FlorianS

    Teilnehmer
    14. Juli 2020 um 13:47

    Ich war mehrere Jahrzehnte ehrenamtlich in der röm.-kath. Kirche tätig. Ihre Struktur und ihre Glaubensinhalte kenne ich recht gut. Soweit ich sehe, hat die Kirche im Lauf ihrer Geschichte mehrmals ihre Perspektive verändert – die derzeitig (seit dem Zweiten Vatikanum) gängige Pastoral wird augenscheinlich nicht wie gewünscht akzeptiert. Im Augenblick erfolgt an vielen Stellen eine Art Atempause und ein Suchen nach einem Ziel für die Zukunft.

    Es gab die Amazonas-Synode, hier gibt es den sog. Synodalen Weg, im Karlsruher Theologischen Gesprächskreis läuft das Thema »Kirche – wohin?«, im Publik-Forum lautet das derzeitige Titelthema »Der Gott von gestern«, beim genaueren Hinsehen zeigt sich überall viel Unruhe. Niemand weiß, wie es weitergeht … Ich beobachte das gelassen aus der Distanz.

    Was aufs Enkelkind von Noscetempus wartet, auch von Seite der Kirchen, das weiß mit Sicherheit keiner von uns.

    Gruß/Florian.

  • philosophin

    Teilnehmer
    14. Juli 2020 um 15:05

    @Noscetempus ,so war das gemeint, die Christen haben sie sozusagen eingearbeitet , und was nicht paßte wurde verdammt. z.B. bei den Indianern der Tabak. Es ist andererseits auch viel Wissen verloren gegangen z.B. in der Naturheilkunde z.B. Schwangerschaftsverhütung .

    Schönen Tag

    phil

  • Holzhacker

    Teilnehmer
    14. Juli 2020 um 18:35

    Oi joi joi, Noscetempus, nur ein Stirnrunzeln?

    Es war ein Domikaner-Bishof mit Namen Las Casas, der die Idee hatte, Sklaven aus Afrika zu holen. Die Indianer waren zum Arbeiten nicht gut zu gebrauchen. Zu aufsessig. Der Papst gab seinen Segen und auch die spanische Regierung war einverstanden. Man sah rosigen Zeiten entgegen! Jedenfalls für die europäischen Eindringlinge. Nicht so rosig für die Afrikaner, die in Afrika gekidnapt wurden und zwangweise ins Land der begrenzten Unmöglichkeiten kamen!

  • Holzhacker

    Teilnehmer
    14. Juli 2020 um 18:48

    Na philosphin, nun muss ich aber nochmal kurz Stellung nehmen zu deinem Beitrag:. Du schreibst:

    “…sich schlüssig nicht zuviel verlangt von dem der ihr folgt und ausreichend vage bleibt,

    Der Islam verlangt nicht zu viel? Jetzt bin ich platt. Ist das bei dir jetztt Unwissenheit oder provozierst du nur? Der schreibt seinen Gläubigen alles vor, wie oft pro Tag gebetet werden muss, wie er das machen muss, der schreibt exakt vor , was man essen darf und was nicht, der schreibt sogar vor wie, sie sich den Hintern säubern müssen nach dem Geschäft. Ihnen wird strengstens vorgeschriben, wie sie sich zu kleiden haben, und und und! Die Rituale bestimmen das ganze Leben des gläubigen Muslim. Gerade deshalb wundert es mich, dass sich viele junge Leute zu dieser Religion hingezogen fühlen, die doch das Wort “Freiheit” zu ihrem Mantra gemacht haben! Im Islam ist man alles andere als frei!

  • Noscetempus

    Teilnehmer
    14. Juli 2020 um 19:05

    @Holzhacker : Jetzt driften wir in eine Thematik ab, die eigentlich nicht Gegenstand meines eröffneten Thread’s betreffend der Kinder-Taufe war. Ich bin nicht umsonst aus der röm. kath. Kirche ausgetreten. Die ganze Sklavenmisere war nur einer der Gründe. Dies liegt aber lange zurück. Dennoch hat sich in den Amtskirchen der Christenheit nicht viel geändert in Bezug auf wahres Christentum, wie es Jesus Christus verkündigt haben soll. Weltliche Macht und Festhalten an alten Strukturen sind leider immer noch vorhanden.

  • FlorianS

    Teilnehmer
    14. Juli 2020 um 22:36

    @noscetempus: Jetzt müsste die alte Leier doch kommen … wetten!

  • Noscetempus

    Teilnehmer
    9. August 2020 um 10:36

    Ich hake nochmals nach betreffend der Kindertaufe, die eigentlich Gegenstand meines Threads war (und nicht die unsägliche Sklaverei der Afrikaner). Kindertaufe macht doch nur einen Sinn, wenn die Eltern und Paten überzeugt sind, dass es einen Gott gibt und demzufolge ihr Glaubensbekenntnis nicht nur nachplappern, sondern es auch leben!

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