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     Xera antwortete vor 6 Monate, 2 Wochen 10 Teilnehmer · 17 Beiträge
  • Constantia

    Teilnehmer
    10. August 2019 um 10:31

    Ich lass mal die Vorgeschichte weg. Nur soviel: Es war vor Ostern als ich aus gesundheitlichen Gründen meine Ernährung für zwei Wochen auf eine Art Sparflamme fuhr. Ein Detail war kein Fleisch und keine Wurst (Bis dahin immer gern gegessen.)

    Davon ausgehend nach den zwei Wochen hocherfreut an der Theke meines Fleischers zu stehen überraschte mich mein Körper. Nein es zog mich nicht hin.

    Na gut, ich bin ja ein freier Mensch. Ich verzichtete weiterhin auf Fleisch (mal sehen, wie lange), manch anderes kam wieder auf den Speiseplan, manches in äußerst geringen Maße.

    Nach etwa 5 Wochen hatte ich das Gefühl mein Kopf war viel aufnahmebereiter (nicht das ich vorher das Gefühl gehabt hätte, zu verblöden). Noch ein paar Wochen später fand ich mich viel ruhiger und gelassener. Eine verpasste Straßenbahn oder kein Sitzplatz in dieser, ein drängelnder Mitbürger, eine Schlange an der Kasse im Supermarkt – alles kein Problem.

    Ich traf einen mir gut bekannten jungen Mann, der schon länger als Vegetarier lebt, sich zwischen durch in großen Abständen mal ein gutes Steak gönnt 🙂 , er konnte Ähnliches berichten. Er meinte, bei unbändigen Appetit ein Stück Fleisch bester Qualität genießen. Dein Körper sagt Dir schon, was er möchte.

    Ich will hier niemanden missionieren! Gott bewahre. Mich beschäftigt mehr die Frage, was nehme ich bloß mit dem Fleisch so alles zu mir, dass es meine Persönlichkeit/mein Verhalten so verändert? Bilde ich mir das nur ein? Industrielle Vergiftung der Menschheit?

    Theoretisch hat man das alles schon irgendwie gehört. Selbst erleben ist noch mal eine andere Stufe.

    Hat jemand ähnliche Beobachtungen gemacht?

    Constantia

  • Madame.C

    Teilnehmer
    10. August 2019 um 12:21

    "Dein Körper sagt Dir schon, was er möchte."

    Dieser Satz @Constantia passt zu einer Sendung, die ich ganz zufällig sah: WDR Quarks. 6.8. um 20.15 h (falls sich wer dafür interessiert zum Nachhören)

    Es ging um ein längerfristiges Experiment mit ca. 15 Frauen,
    die sich unterschiedlich normal aber nach eigenen Regeln und fremden Vorstellungen bemühten, sich gesund zu ernähren. Einige wollten gern abnehmen.

    Die Aufgabe war, den Kopf auszuschalten und sich mal ganz auf die Bedürfnisse des Körpers einzulassen. Das war eine herausfordernde Aufgabe.

    Essen ohne Reue – intuitives Esssen" war das Thema.
    2 von den Probantinnen warfen während der Aufgabe das Handtuch. Die, die durchhielten waren hochzufrieden und wollten bei dieser Methode weiterhin bleiben. Weil es ihnen weit besser ging als zuvor, weil sie sich, genau wie Du es beschreibst "leichter" fühlten. Gelegentlicher Fleischgenuss war, so weit ich mich erinnere, eingeschlossen.

    Dass viel Fleischgenuss nicht gesund sein kann und eine Belastung für die Verdauung ist, ist gut bzw. schlecht zu riechen nach dem Klogang. Vegetarier hinterlassen keinen stinkigen Geruch. Gut festzustellen auch bei Katzen und Hunden im Gegensatz zu Pflanzenfressern.

    Fur mich ist Deine Erfahrung nicht überraschend.

  • philosophin

    Teilnehmer
    10. August 2019 um 16:05

    @Tisnet,
    ja schön, die Kühe bleiben stehen, die
    Vogelbeeren holst du dir? 🙂
    Das sind doch Vogelbeeren? Sieht für mich so aus- Blätter und Beeren.

    Schönes Wochenende
    phil

  • SusiSoho

    Teilnehmer
    10. August 2019 um 17:30

    Kannst Dir hin und wieder auch ruhig noch einen Lammbraten gönnen, Tisnet! 😉

    Ich esse etwa zweimal im Monat eine kleine Portion Fleisch und nur dann, wenn mein Körper das verlangt….

  • SusiSoho

    Teilnehmer
    10. August 2019 um 23:24

    Lamm hat einen charakteristischen (feinen) Geschmack und ist sehr lecker; man kann es auf unterschiedlichste Weise zubereiten – ich mache das mit Lammkeule oder -braten im Ofen.

    Anders verhält es sich bei seinen männlichen Verwandten, die haben einen eher herben Geschmack, der nicht jedermanns Sache ist. Hammelfleisch in einem Irish Stew (Eintopf) hingegen gibt dem Ganzen eine angenehme Würze.

    Auch Hasenbraten kann ich empfehlen, z.B. die spanische Zubereitung.

    ——-Oh, oh, liebe Constantia, hier geht es um "fleischlos" und ich zähle hier Tiere auf, die nicht Opfer von Massentierhaltung sind.

    Ich finde es jedenfalls imponierend, dass es Dir so gut geht, wenn Du kein Fleisch ist. Prima!

    :-B

  • Constantia

    Teilnehmer
    11. August 2019 um 8:45

    Einen schönen guten Morgen und ein herzliches "Dankeschön" für eure Wortmeldungen. Ich hatte nämlich Bedenken darüber zu berichten. Hatte mit "Wie kann man nur gern Fleisch und Wurst oder essen." oder Heftigerem gerechnet.

    Ganz besonders vielen Dank an Joly, die einen ähnlichen Bericht beschrieben hat. Er hat mich auf eine andere "Baustelle" meines Körpers hingewiesen.

    Meine Gedanken waren in Richtung der vielen Antibiotika u. ä., dass den Tieren so verabreicht wurde, gegangen. Meine Physiotherapeuten ging noch weiter und zog auch den Stress ein, dem die Tiere unterzogen sind.

    Ich erinnere mich auch an eine Talk-Show (ist schon einige Jahre her), da argumentierte eine Tier- und Umweltschützerin so drastisch, dass ich danach zumindest für 4 Wochen auf Fleisch/Wurst verzichtete. Ich zitiere sie mal lieber nicht. Will ja keinem den Sonntagsbraten verleiden.

    In einem ist das Vertrauen in mich selbst etwas schwankend. Vielleicht werde ich mit den ersten Wiener Würstchen oder der Roulade wieder rückfällig und brauche meine "tägliche Dosis" (wieder)? Das wäre dann doch blöd.

    Also noch mal vielen Dank und "Guten Appetit". Egal was heute auf eurem Speiseplan steht.

    Constantia

  • Constantia

    Teilnehmer
    11. August 2019 um 12:08

    Danke für den Hinweis. Auch wenn er im www nicht für alle lesbar ist, findet sich bei Interesse sicher eine Möglichkeit.

    Constantia

  • Jessica8o

    Teilnehmer
    11. August 2019 um 15:09

    Hallo, ich möchte nur dazu sagen, dass ich schon seit Jahren nach Möglichkeit auf Fleisch und auf alles was vom Tier kommt, fast völlig verzichte. Der Grund, Gelenkschmerzen werden dadurch sehr gelindert, ich halte gut mein Gewicht und auch der Blutdruck bleibt im normalen Bereich. Und das ist keine Einbildung, kann ich nur empfehlen, Gruß Jessica :-B

  • Unbekannt

    Unbekannt
    11. August 2019 um 17:15

    Constantia, es gibt zahlreiche Untersuchungen, dass wir durch totes Fleisch nicht nur all die Antibiotika mitessen, sondern auch die Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin, die diese Tiere bei der Schlachtung ausschütten. Es ist also überhaupt kein Wunder, dass du dich inzwischen gelassener fühlst.

    https://www.sueddeutsche.de/wissen/tierschlachtung-mit-viel-liebe-getoetet-1.2429399-2

    Rüdiger Dahlke hat ein ganzes Buch darüber geschrieben:

    https://peacefood.de/

    Ich für mich persönlich habe schon längst aufgehört, Fleisch zu essen. Das hat viele Gründe, von (gewesenen) Gelenkschmerzen bis hin zu (für mich) nicht mehr tragbaren Massentierhaltungen, Transportwegen, Schlachtungen…

    Ich fühle mich wohl dabei und hatte bei mir damals bei der Umstellung auch deine geschilderten Beobachtungen gemacht. Und wenn mich doch einmal der "große Fleischhunger" überkommt, dann gebe ich ihm nach – und die nächsten Monate ist wieder Ruhe.

    blue

  • Madame.C

    Teilnehmer
    11. August 2019 um 18:15

    Mal ehrlich und einsichtig – wem würde wohl pures Fleisch, also ohne es anzubraten, (Rauchgechmack) ohne Gewürze, Kräuter, Salz, ohne Beilagen schmecken? Fleisch pur, wie es Tiere verschlingen.

    Der Hunger nach Fleisch bedeutet, der Körper braucht Protein, den können wir anders stillen, die Gier nach Butter bedeutet nicht nur nach Fett, sondern nach Salz. (Wenn wir salzhaltige Butter bevorzugen).

    Es gibt viele Beispiele für Signale, die unser Körper schickt, wir aber nicht oder falsch verstehen.

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