Startseite Foren Coronavirus Die Zufriedenheit in der Statistik/offizielle Nachrichten und in der Realität.

  • Die Zufriedenheit in der Statistik/offizielle Nachrichten und in der Realität.

     SusiSoho antwortete vor 5 Monate 9 Teilnehmer · 46 Beiträge
  • rooikat

    Teilnehmer
    8. April 2021 um 10:37

    Ist doch immer wieder interessant, die Kluft zwischen offiziellen Nachrichten und dem tatsächlichen Alltagsgeschehen zu erleben.Ich war gestern aus wichtigem Grunde zu einem wöchentlichen Corona-Test. Und konnte die “überwiegende Zufriedenheit mit den Maßnahmen” direkt erleben. Eindrucksvoll in jeder Hinsicht.

    Dank Schließens und Eröffnen der Senatsteststellen an anderen Orten kommt man endlich mal wieder dazu, seine Stadt durch mehrfach notwendiges Umsteigen zu sehen. Dank des unergründlichen Zeitmanagements in der Teststelle ergibt sich während der Wartezeiten die Möglichkeit, auch mal Mitmenschen kennen zu lernen, die im zugigen, kalten Hausflur stehend, kontaktfreundlich in ganz spezieller Stimmung ins Gespräch kommen. Die meisten haben offenbar keine Ahnung von ihrer Zufriedenheit.
    Ausgestattet mit frischem Negativ-Test wollte ich meinen seltenen Ausflug doch ganz kühn nutzen, etwas einzukaufen für den Geburtstag meines Enkels, in Geschäften mit großem Platat draußen: “Eintritt nur mit aktuellem Nagativ-Test”. Ich war ja soooo stolz!
    In zwei Geschäften, keine Eintritt ohne FFP2-Maske. Ich wies meine 2 Atteste vor. Eines vom Hausarzt etwas zu allgemein, das andere, neuere vom HNO-Arzt, detailliert Asthma u.w. benannt. Im zweiten Geschäft die Dame am Eingang wörtlich: “Was der Arzt da schreibt, interessiert nicht, es gibt Bestimmungen. Entweder diese Maske oder kein Eintritt.
    Ich trage trotz genereller Befreiung eine med. Maske, aus gewisser Rücksicht auf andere und auch, um mit bestimmten netten Mitmenschen diskutieren zu müssen.

    Ich stelle fest, mit dem Coronavirus sind in unserem Lande in gut vor-bismarcklicher Tradition viele kleine und kleinere Könige auferstanden. ICH bestimme in meinem Reich – was gehen mich andere an. Vor allem auch noch die Meinung der Fachleute. (Solange eine Weisung nicht von oben kommt.)

    Bei Kaufland durfte ich glücklicherweise in trauter Enge in den Gängen zwischen vielen Kunden noch schnell Lebensmittel einkaufen.

    Zufriedenheit hervorrufende Logik?
    Während der Heimfahrt im Bus kam die Erleuchtung: Die vielen FFP2-Masken, aus allgemeiner asse bezahlt, zum nicht geringen finanziellen Nutzen einiger korrupter Politiker, müssen ja abgesetzt werden!

    Ist ja auch richtig!
    Die vorherigen Modelle, ob selbst genäht, gekauft, ob med. OP-Maske wurden ja vorgezogen. Waren sogar von Medizinern, Fachleuten, wenn richtig aufgesetzt als nutzbringend anerkannt. Die teureren Masken, deren Einsatzregeln jeder nachlesen kann unter Arbeitsschutzbestimmungen, können ja nicht liegen bleiben. Und sie schützen ja auch gaaanz besonders – unter der Nase getragen, in lebensechtem Grau durch zu häufiges Tragen oder auch mit schönem Abstand von Mund oder Nase beutelnd die eigene Atemluft bzw. die der anderen so richtig gut filternd.
    (trifft sicher alles nicht zu, wenn in einem kleineren Ort wohnend, weniger bis keine Anonymität, vermute ich mal, um bestimmten Antworten vorzubeugen)
    Rofl Cold Sweat Face With Symbols Over Mouth rooikat

    Anbei die FfS-Umfrage, nicht ganz repräsentativ wegen geringer Teilnahme, aber m.E. doch stellvertretend für Tatsache:

    • Dieser Beitrag wurde am vor 5 Monate, 1 Woche von  rooikat geändert. Grund: Die Abb. wurde beim ersten Mal nicht mit gesendet?
  • SusiSoho

    Teilnehmer
    8. April 2021 um 16:32

    1. Die Atteste werden aus gutem Grund nicht anerkannt, weil sie gekauft werden können. Man kann ja hilfsweise ein Visier tragen, jedenfalls außerhalb der Läden und Öffis. Übrigens trägt man ein solches Attest ja nicht äußerlich sichtbar am Mantel…..

    2. Dass trotz eines Negativtests ein MN Schutz getragen werden muss, sollte jedem klar sein, denn die Mitmenschen wissen nichts von rooikats Test.

    3. In den Geschäften Münchens wird der Abstand weitestgehend eingehalten.

    Rooikats traurige Erfahrungen kenne ich nicht (heißt aber nichts!).

  • rooikat

    Teilnehmer
    8. April 2021 um 18:37

    Die Atteste werden aus gutem Grund nicht anerkannt, weil sie gekauft werden können. Man kann ja hilfsweise ein Visier tragen, jedenfalls außerhalb der Läden und Öffis. Übrigens trägt man ein solches Attest ja nicht äußerlich sichtbar am Mantel….. usw.


    @SusiSoho,

    1. dass die Visiere fast ein optischer und medizinischer Witz im Fall Corona sind, muss und will ich hier nicht erklären. Dazu haben Fachleute bessere Worte.
    2. Schrieb ich, dass ich den aktuellen Negativtest anbot sofort zu zeigen, dachte ich, auch mit meinem Beitrag angezeigt zu haben.
    3. Dass ich eine med. OP-Maske trug, das hatte ich auch erwähnt.

    4. Habe ich auch nirgends erwähnt, dass es ÜBERALL so sein muss, es jedoch kein Einzelfall ist wie ich weiß. Und es ist keine Meckerei sondern lediglich mal ein Bericht aus dem Alltag.

    Aber ich freue mich, wieder eine Möglichkeit gegeben zu haben, sich mal wieder zu äußern.

    (Ja, es mag aggressiv klingen, aber so langsam reicht es mir mit unpassenden, subjektiven Auslegungen meiner Worte.)

    rooikate


    • Dieser Beitrag wurde vor 5 Monate, 1 Woche von  rooikat bearbeitet.
  • SusiSoho

    Teilnehmer
    8. April 2021 um 22:57

    @rooikat:

    Das Visier wird von den Ärzten als Ersatz oder Zusatz zu einem Attest empfohlen. Am Postschalter ist z.B. auch nur eine PleXiglasscheibe, die oben und seitlich offen ist. Dass das Visier keine Langzeitlösung wie z.B. in Schulen oder an Arbeitsplätzen ist, ist bekannt.

    Von “Meckerei” habe ich nichts gesagt. Ich habe nur sinngemäß gefragt, wie eine Person mit einem Anti-MNS-Attest vom Arzt in einem Supermarkt von anderen Kunden erkannt werden soll. Und wie sie nachweist, dass sie keine Virenträgerin ist. Meine Meinung dazu ist bekannt: das Attest ist nichts wert.

  • SFath

    Teilnehmer
    8. April 2021 um 23:42

    Na komm @SusiSoho, es ist mittlerweile mehr als müssig zu erwähnen, wer vor allem zu

    seinem Schutz, oder dem anderer, was und wie -oder auch nicht – benutzt.

    Angesichts dessen, was das weltweite Agieren eines Virus, also dem augenblicklichen “Chefs im Ring”, mit dem eigenen Tun und Lassen in einer von noch nie, zumindest einer nicht z.B. kriegsähnlichen Situation berührten -noch dazu mit einem unsichtbaren Feind konfrontierten- zu tun hatte, kann, oder wird, oder muss es lernen.

  • SFath

    Teilnehmer
    9. April 2021 um 0:06

    @SusiSoho, Ärzte, spez. Chirurgen und Intensivpfleger, tragen grundsätzlich während ihres langen Arbeitstages einen sie sehr wohl atembehindernden MNS und weitere Einschränkungen, von denen das “gemeine” Volk sich über Gebühr beansprucht sieht.

  • rooikat

    Teilnehmer
    9. April 2021 um 8:25

    Wieso wundert es mich nicht, WER als erste WIE antwortet?

    Wenn da sogar zum Attest eines Arztes gesagt wird, Meine Meinung dazu ist bekannt: das Attest ist nichts wert, dann klingt das unglaublich überheblich oder man fühlt sich nur vor Betrügern umgeben und traut dementsprechend der Umwelt nur Schlechtes zu.
    Und an den schlützenden Plexiglasscheiben erlebte ich auch noch nie das Personal so dicht, wie es vor diesem Visier ist.

    Desweiteren, mir ist nicht bekannt, dass im OP die FFP2-Maske getragen wird und die gebräuchliche Variante trage ich – hatte ich immerhin auch geschrieben.

    Aber vielleicht liegt vieles in den regionalen Lebenserfahrungen und ist doch gut, dass ich wieder einen Anlass zu weiterer tiefgründiger subjektiver Interpretation/Kaffeesatzleserei geben konnte.

    rooikat

    • Dieser Beitrag wurde vor 5 Monate, 1 Woche von  rooikat bearbeitet.
  • Fritz.the.Cat

    Teilnehmer
    9. April 2021 um 11:20

    @rooikat Eine kleine Anmerkung zu den jeweils letzten Sätzen deiner beiden Beiträge in diesem thread:

    Es ist mir auch aufgefallen, dass es immer mehr in Mode kommt, Kommentare oder Antworten zu schreiben, ohne den Beitrag oder einen verlinkten Text richtig gelesen zu haben. Da werden dann Dinge kommentiert, die so nirgends geschrieben stehen. Bei dem einen oder anderen ist dies Verhalten Standard, doch es scheint um sich zu greifen. Das nervt fürchterlich.

  • SusiSoho

    Teilnehmer
    10. April 2021 um 0:28

    Amen!

  • Manjana

    Teilnehmer
    11. April 2021 um 13:11

    Der angedachte Button ist wirklich ein absolutes No Go! Ganz vorrangig aus genanntem Grund. Wer sollte diese Teile außerdem auf ihre Echtheit überprüfen (können)? Sie wären vermutlich noch stärker im Umlauf als diese, in der Hauptsache von irgendwelchen verquerten Leuten, überwiegend gekauften und gefälschten Bestätigungspapierchen. Diese Leute sind es, die verantwortungslos jene, die wirklich in der Notlage sind, in die Hilflosigkeit drängen. Von daher sollte die Schuld eher bei all jenen, die missbräuchlich damit umgehen als woanders gesucht werden.

    Nur noch Geimpfte sollten … dürfen? M.E. ginge das auch dann weiterhin bei negativ Getesteten. Nur sollten diese Tests dann verpflichtend selbst bezahlt werden. Selbstverständlich immer unter der Voraussetzung, dass dann inzwischen jede/r ein Impfangebot hatte.

    Was den Umgang mit Geimpften betrifft, sollte m.E. sehr zeitnah eine Debatte und Abstimmung im BT stattfinden. Warum nicht zeitgleich mit der gerade anstehenden Änderung des Gesetzes? OTon Jens Spahn am Freitag, neben Herrn Wieler sitzend … es ist inzwischen wissenschaftlich nachgewiesen, dass Durchgeimpfte nach 14 Tagen weniger ansteckend sind als negativ Getestete. Also bestünde kein Grund sie weiter zu Dingen zu verpflichten, die so nicht mehr notwendig sind und zu ihren Grundrechten gehören. Voraussetzung wäre allerdings auch hier ein, zumindest vorerst so gut als möglich fälschungssicher, anerkanner Impfnachweis. Was hierzulande bekanntermaßen eine große Hürde sein dürfte. Bis dahin eben per Smartphone. Die Schlangen an den Teststellen würden um einiges kürzer und der Testmüll immer weniger werden. Das wäre m.E. doch sehr lohnenswert.

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