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An Freiheitsentzug stirbt man nicht. Siehe die vielen Menschen in aller Welt, die durch Gesetze gezwungen in Gefängnissen und anderen staatlichen „Verwahranstalten“ leben müssen. Bei
Nahrungsentzug währen sie schon nach ca. 1 Woche Tod. Wir sollten Freiheit nicht zu den
existenziellen Bedürfnissen rechnen. Unfreiheit und auch fehlende Bildungsmöglichkeiten
bedrohen nicht unser Leben.
Wenn gesicherte Nahrungsgrundlagen, Schutz und Sicherheit vor den Unbilden der Natur mit
zur Würde des Menschen zählen, sorgen gerade wir westlichen Wohlstandsnationen, egal ob
diktatorisch oder demokratisch geführt, sehr stark dafür, das ein Großteil der Menschheit
Menschheit ein unwürdiges Leben führen müssen.
Statt unseren Reichtum dazu zu verwenden, in den armen Ländern für würdige Lebensbedingungen zu sorgen, geben wir Abermilliarden dafür aus um zu erfahren, was
„Jenseits der Milchstraße“ existiert. Wenn die, für die Verwendung dieser Summen verantwortlichen auch die Würde aller Menschen als oberste Priorität auf ihrer Liste hätten,
müssten diese Gelder in Projekte fließen, die Wüsten und Sümpfe in fruchtbares Ackerland
verwandeln. Die Elendsquartiere, in denen Millionen Menschen leben müssen, könnten mit diesem Geld in „menschenwürdige Behausungen“ umgewandelt werden. Es sind nicht nur einzelne Staaten
und Gruppen, die für ein unwürdiges Dasein von Millionen von Menschen auf dieser Welt verantwortlich sind, prinzipiell betrachtet trägt jeder einzelne von uns durch seinen Wohlstandsanspruch dazu bei.
Wenn in einem Speiselokal an der Wand in großen Lettern geschrieben steht: “ Essen ist ein
Bedürfnis, genießen eine Kunst“, wird ein Grundbedürfnis als minderwertig abqualifiziert.