Startseite Foren Coronavirus VGH Baden-Württemberg kippt Beherbungsverbot Antwort auf: VGH Baden-Württemberg kippt Beherbungsverbot

  • Paesi

    Teilnehmer
    20. Oktober 2020 um 13:12

    Vielleicht meinst du die australische Studie, die Textilien erwähnt, aber nicht untersucht hat und festgestellt wurde: “Coronavirus auf Kleidung noch unerforscht“. Die Aussagen darüber waren daher sehr wage und bezogen sich lediglich auf Materialien, vorwiegend die untersuchten Glas, Metall, Plaste. Dabei wurde festgestellt, dass unglatte, poröse Stoffe bei den Viren am wenigsten beliebt seien – dabei wurde Baumwolle als schlechter Überlebensort erwähnt.

    Drosten äußerte sich dazu: „ … diese Zeitangaben sind keine absoluten Ergebnisse. Denn es handelt sich lediglich um Laborergebnisse. Daraus könne man nicht auf das Übertragungsrisiko im Alltag schließen, betonte der Charité-Virologe Christian Drosten im NDR-Podcast “Coronavirus-Update”.

    Das Bundesinstitut für Risikobewertung hält es nicht für grundsätzlich unmöglich, dass Kleidung konterminiert werden kann. Man könnte sich darüber anstecken, wenn ein Infizierter auf Kleidung niest, ein anderer das anfasst und sich damit ins Gesicht fasst. (Das BfR gibt auf seiner Webseite sehr viele Antworten auf die verschiedensten gestellten Fragen bezüglich möglicher Übertragungswege.)

    Also: Nicht ins Gesicht fassen, Hände desinfizieren oder waschen – dann ist man auch bei Kleidung auf der sicheren Seite.

    Ich stimme Manjana zu und bleibe dabei, wenn es schwer ist und bisher noch nicht nachgewiesen ist, sich über Kleidung zu infizieren, ist es weitaus unwahrscheinlicher, dass noch ansteckendes Virenmaterial in ausreichender Menge sich den Weg durch Bezüge bahnt, um eine Schmierinfektion auszulösen. Da es weder hustet, niest oder spricht, kann es auch keine Transporthülle um sich herum aufbauen und sich selbst mit dem notwendigen Druck durch den Bezug katapultieren.

    Körperschweiß ist wohl nur eine sehr, sehr geringe Möglichkeit, man hatte diese Möglichkeit für den SARS-Co-V 2004 angenommen. (SRW3 vom 3.Juni 2020: “Wenn ein sogenannter PCR-Test …. bei einer Schweißprobe anschlagen würde, dann könnten darin auch nur Bruchstücke von Viren enthalten sein. Das sind dann gar keine vermehrungsfähigen Viren.”)

    Eine Matratzenwerbung ist keine wissenschaftliche Grundlage. Sie nutzt Aussagen, spielt sie “hoch”, um Produkte zu verkaufen.

    Man darf die Gefahr des Viruses nicht herunterspielen, leugnen schon gar nicht – aber man darf auch nicht “hyperventilieren” und sich darauf einlassen, auf welch möglichen und unmöglichen Wegen man sich anstecken könnte.

    • Dieser Beitrag wurde vor 5 Monate, 3 Wochen von  Paesi bearbeitet.
    • Dieser Beitrag wurde vor 5 Monate, 3 Wochen von  Paesi bearbeitet.

Verstoß melden

Schließen

Jetzt kostenlos Mitglied werden!

Werden Sie jetzt ganz einfach und völlig risikolos Mitglied in der großen Gemeinschaft 50Plus und finden Sie neue Freunde. Völlig kostenlos. Ohne Tricks und Kniffe. Und mit umfassendem Schutz Ihrer Daten gemäß DSGVO.