Startseite Foren Philosophie Des Wahnsinns fette Beute? Antwort auf: Des Wahnsinns fette Beute?

  • SusiSoho

    Teilnehmer
    23. Februar 2020 um 19:57

    Dagegen war am 29. Juli 2019, als auf dem Frankfurter Hauptbahnhof ein achtjähriger Junge vor den einfahrenden Zug gestoßen und getötet wurde, die „psychische Krankheit“ des aus Nordafrika stammenden Mörders sofort entschuldigend in aller Munde. Sie bestimmte schon am nächsten Tag die Berichterstattung der deutschen Medien. Niemand hätte gewagt, dem Täter „Rassismus“ vorzuwerfen, obwohl er als Afrikaner gezielt ein weißes Kind tötete. Zitat philosophin

    Nur damit die Sache nicht zu einseitig wird:

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/prozess-um-tod-von-elias-und-mohamed-kindermoerder-silvio-s-kommt-lebenslang-in-haft/13924668.html

    Hier war keine Geisteskrankheit im Spiel, jedenfalls nicht öffentlich.

    Auch den deutschen Attentäter von Hanau hat die "komplexe Geisteskrankheit" nicht daran gehindert, eine Banklehre und ein Studium erfolgreich zu absolvieren.

    Siehe auch:

    https://www.zeit.de/wissen/2020-02/hanau-anschlaege-paranoide-schizophrenie-rechtsextrem-psychisch-krank-tobias-r-taeter

    Aus meiner Sicht liegt die Tragödie – unter anderem – in der Haltung seiner Eltern, die davon abgesehen haben (oder auch nicht zu ihrem Kind durchdrangen), den späteren Täter rechtzeitig einer Psychiatrie anzuvertrauen oder wenigstens bei der Polizei vorstellig zu werden.

    Und der Unfrieden, der Hass geht nun ganz sicher nicht von den demokratischen Parteien oder einer Mehrheit in der Bevölkerung aus. Die einzige Partei, die einen Umsturz in Deutschland will und sogar einen Bürgerkrieg in Kauf nimmt, ist die AfD. Wer sie wählt, macht sich mitschuldig.

    Der Hass jedenfalls ist in erster Linie bei den braunen Politikern und deren Wählern zu verorten, bei dem Rest der Bevölkerung geht es um Ächtung und Ablehnung und Unverständnis. Jedenfalls gibt es seit 1990 keinen politisch motivierten Mord durch Linksextremisten, aber über 200 Mordopfer durch rechtsextreme und -terroristische Attentäter.

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