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Bärentraube, Echte

Pflanze: Arctostaphylos uva-ursi (L.) Sprengel
Familie: Heidekrautgewächse (Ericaceae)

Hinweise

Hinweise:

Keine Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit!

Keine Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren!

Nicht länger als eine Woche und öfter als 5 mal pro Jahr ohne ärztlichen Rat anwenden!

Eine Anwendung über längere Zeit und in höherer Dosierung kann insbesondere bei Kindern zu Leberschäden führen!

Nicht bei schweren Leber- oder Nierenerkrankungen anwenden!

Bei Blut im Harn, Fieber oder gleichzeitig auftretenden Rückenschmerzen bzw. wenn durch die Einnahme keine erhebliche Besserung der Beschwerden innerhalb von einigen Tagen auftritt, sollte ein Arzt aufgesucht werden!

Das aus Arbutin entstehende Hydrochinon besitzt in höherer Dosierung eine leberschädigende Wirkung und steht im Verdacht, mutagene (=erbgutverändernde) oder möglicherweise sogar kanzerogene (=krebserzeugende) Wirkungen zu haben. Daraus ergeben sich die Beschränkungen in der Anwendungsdauer und –häufigkeit sowie die Empfehlung, arbutinhaltige Arzneimittel nicht während Schwangerschaft und Stillzeit und bei Kindern anzuwenden.
Bei magenempfindlichen Personen können Übelkeit und Erbrechen hervorgerufen werden. Dies wird auf den hohen Gerbstoffgehalt der Teezubereitung zurückgeführt. Daher sollte der Tee als Kaltmazerat zubereitet werden (s. Dosierung).
Die antibakterielle Wirksamkeit von Bärentraubenblätterzubereitungen ist möglicherweise nur gewährleistet, wenn der pH-Wert des Urins im alkalischen Bereich liegt. Daher sollte man nicht gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die eine Ansäuerung des Harns bewirken. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Bei der Behandlung ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig, um eine gute Durchspülung der Harnwege zu erreichen.

Die Einnahme arbutinhaltiger Arzneimittel kann zu grünen bis blaugrünen Verfärbungen des Harns führen.

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