Bockshornkleesamen enthält Schleimstoffe, Proteine, freie Aminosäuren, darunter 4-Hydroxy-Isoleucin, Proteinaseinhibitoren, Fette, Sterole, Steroidsaponine und das Nicotinsäurederivat Trigonellin sowie die Spurenlemente Selen und Chrom. Bockshornkleesamen hat blutzucker- und cholesterinsenkende Wirkungen, wobei der Wirkungsmechanismus und eine geeignete Dosierungsempfehlung noch unklar sind. Auch zur Verträglichkeit bei einer Anwendung über längere Zeit liegen noch kaum Daten vor. Als toxisches Prinzip kommen die Saponine und die Proteinaseinhibitoren in Frage. Daher kann hier die Anwendung nicht empfohlen werden. Verwendet wird der Bockshornkleesamen innerlich eingenommen zur Anregung des Appetits und äußerlich zur Behandlung von Entzündungen der Haut wie Ekzemen oder Furunkeln. Volksmedizinisch wird Bockshornsamen zur Anregung der Milchbildung während der Stillzeit empfohlen. Für die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit gibt es allerdings keine Belege.
Im arabischen und asiatischem Raum wird Bockshornkleesamen als Bestandteil von Currygewürzen, die jungen Triebe der Pflanze als Gemüse benutzt. |